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Bilder: Funke Kunststoffe

Gießringe fördern Baumwuchs

Bad Kissingen zählt wohl zu den bekanntesten deutschen Kurbädern.
Die Heilquellen, Gesundheits- und Wellnessangebote des bayerischen Staatsbades sind beliebt und zählen zum Aushängeschild der Stadt, wozu auch der Kur- und der Rosengarten gehört.

Entsprechend wichtig ist die Pflege des 2 ha großen Areals und daher investierten 2016 die Verantwortlichen der Stadt rund 3 Millionen Euro in die Neuanlage des Rosengartens, in dessen Mittelpunkt ein neuer High-Tech „Multimedia-Brunnen“ steht, der mit Wasserspiel- und audiovisuellen Effekten die Besucher unterhält.

Im Rahmen der Maßnahme wurden junge Laubbäume zur Einfassung des Rosengartens und als Lückenschluss neu anpflanzt.

Um den Wuchs der Bäume zu unterstützen, und um die Stämme und Wurzeln vor Beschädigungen und Streusalz zu schützen, baute der für die Pflege des Straßenbegleitgrünes verantwortliche Servicebetrieb der Stadt die Gießringe der Funke Kunststoffe GmbH ein, die dafür sorgen, dass das Wasser nicht unkontrolliert abläuft und diese somit dem häufig auftretenden Umstand entgegenwirken, dass nicht die Baumwurzeln, sondern das umliegende Erdreich bewässert wird.

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Das aktuelle Ergebnis der Produktverwendung wird wie folgt beschrieben: „Die Bäume gedeihen im Vergleich zu anderen, zeitgleich gepflanzten Bäumen gleicher Ausgangsgröße deutlich besser“, erklärt der Leiter des Service-Managements der Stadt Bad Kissingen, Peter Borst.

Borst, der für die Pflege der Grünanlagen der Stadt Bad Kissingen und damit auch für die insgesamt rund 7.000 Bäume im Stadtbereich verantwortlich ist, wurde auf der Fachmesse GaLaBau auf die Gießringe aufmerksam vgl.(Baumbewässerung in der Anwuchsphase), die speziell für die Bewässerung von Baumpflanzungen entwickelt wurden und einen Gießrand bzw. eine Gießmulde aufweisen, wie sie in den von der FLL – Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. herausgegebenen Empfehlungen für Baumpflanzungen – Teil 2, 2. Ausgabe 2010, gefordert werden.

Zudem bietet der Gießring Schutz vor seitlichen Mähschäden und bei der Verwendung von Streusalz.

Das in der Nennweite DN 800 erhältliche Bauteil ist zur Kontrolle der Gießmenge an der Innenseite mit einem Gießmengenanzeiger ausgestattet und kann mit bis zu 100 l befüllt werden.
Der Einbau ist, so Dipl.-Ing. Martin Ritting, Fachberater der Funke Kunststoffe GmbH, denkbar einfach:
„Der Gießring wird einfach auf den Untergrund aufgesetzt, ausgerichtet und mittels der Zentrierstifte an der mit einer EPDM-Gummidichtung versehenen Nahtstelle geschlossen.“

Die gewellte Unterkante erleichtert dabei das Einbringen des Gießrings in die Pflanzgrube, d.h. der Gießring kann im Prinzip in das Erdreich „eingedreht“ werden.
Zusätzliche Formstabilität gewinnt der Ring durch eine innen angebrachte Arretierung, die beim Setzen einfach mit der Hand verriegelt wird.

Im Herbst 2016 wurden die neuen Laubbäume im Rosengarten des Kurortes gepflanzt wobei die Ringe zirka zwei Jahre lang bei den Bäumen verbleiben werden.

Danach werden sie laut Borst an anderer Stelle erneut eingesetzt.

Angesichts der Stabilität und langen Lebensdauer der Gießringe ist die Wiederverwendbarkeit sowie die Verwendung an bereits gepflanzten Bäumen als weitere Verkaufsargumentation anzusehen.

März 2018