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Dämmstoff für Bestandsbauten

BASF stellt seinen neuen Dämmstoff Cavipor® FTX 1 vor, der kombiniert, so der Hersteller, die Vorteile eines mineralbasierten Dämmstoffs mit denen der einfachen, sicheren und sauberen Verarbeitung eines Schaumsystems.

In seiner Dämmwirkung der Wärmeleitstufe (WLS) 035 ist das Produkt, so die Ludwigshafener weiter, vergleichbar mit Mineralwolle und EPS.

Aufgrund seiner Eigenschaften zeigt sich die Verwendung besonders bei der nachträglichen energetischen Sanierung von Gebäuden, die aus zweischaligem Mauerwerk aufgebaut sind.
Diese Bauweise ist in den nördlichen Regionen Europas zu finden – meist Backsteinhäuser.
„Alleine in Deutschland sehen wir ein Potenzial von mehr als einer Millionen Gebäuden“, so Frank Reuter, bei BASF zuständig für die Markteinführung des neuen Produktes.

Ein großer Vorteil, so die weitere Aussage, ist seine einfache Verarbeitung:
Die drei wässrigen Ausgangskomponenten werden erst am Einsatzort mit Luft aufgeschlagen und dann staub- und faserfrei als fließfähiger Schaum lückenlos in die Hohlschicht des zweischaligen Mauerwerks eingebracht.
Ohne weiter zu expandieren bindet der Schaum ab und trocknet.
Dadurch wird die Dämmschicht fixiert.

Um die Fassade zu schonen, kann der Schaum durch kleine Bohrlöcher in einigen Fugenkreuzen der Vorsatzmauern in die Hohlschicht eingebracht werden.

Der Schaum ist selbstabdichtend, das bedeutet, er verfestigt sich zum richtigen Zeitpunkt, was einen Austritt des Schaums aus kleineren Löchern und Rissen verhindert.

Vor- und Nacharbeiten zum Befüllen sind dadurch in der Regel nicht erforderlich.

Der neue Dämmstoff besteht aus 90% anorganischen Bestandteilen und 10% organischem Binder.
Aufgrund seines hohen mineralischen Anteils ist Cavipor nicht brennbar.

Wie weiter betont wird, emittiert das Produkt keine Schadstoffe – weder bei der Trocknung noch beim anschließenden Verbleib in der Hohlschicht.

Da das System wasserbasiert ist und mit Luft geschäumt wird, enthält es zudem weder organische Lösungs- noch Treibmittel.
Und schließlich ermöglicht der Dämmstoff trotz seiner wasserabweisenden Eigenschaft einen hervorragenden Feuchteausgleich mit der Umgebung aufgrund seiner offenporigen Struktur, was dem Raumklima zuträglich ist.

Auch einen Um- oder Rückbau hat der Hersteller berücksichtigt, denn, wie ausgeführt wird, ist es möglich, den Dämmstoff ohne aufwendige Trennverfahren zusammen mit dem Bauschutt zu deponieren oder als Unterbaumaterial wiederzuverwerten.

November 2018