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Bisotherm

Abb.: Bisotherm

Energiefreundlicher Kita-Neubau

Auf Wunsch des Bauherrn GEWAG, dem kommunalen Wohnungsunternehmen in Remscheid, kam für den Kita-Neubau ausschließlich eine Massivbauweise infrage.

Das bestehende Gebäude aus den 60er Jahren wies einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf, der sich als recht dringend darstellte.
Zudem war auch eine Gebäudeerweiterung auf dem Grundstück nicht möglich.

Zur Gesamtbewertung eines neuen Gebäudes gehören ja nicht nur die Erstellungskosten, sondern auch die künftigen Unterhaltungs- und Betriebskosten.

Als fachkompetenter Dienstleister, mit umfassenden Services im Bereich Bauen, Instandhalten und Objektverwaltung, legt der GEWAG-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt und Hans-Werner Walter als Prokurist und technischer Leiter, besonderen Wert auf bewährte und erprobte Massivbaustoffe, die für niedrige Klimatisierungs- und Instandhaltungskosten sorgen

Bei der neuen Kita kombinierte das Architekturbüro gleich zwei seiner Leidenschaften:
Kindergärten und das ökologische Bauen.

Bei den Vorgaben monolithisch, gute Wärmedämmung und -speicherung, gutes Innenraumklima, Schallschutz und Ökologie erinnerten sich die beiden Verantwortlichen für das Projekt, Master of Art Britta Scheid und Dipl.-Ing. Architekt Adolf Böker, an Bisotherm.

Ausgewählt wurde für die Außenwandbereiche das Bisorocket-Steinprogramm.
Bedingt durch seine bauphysikalischen, wärmetechnischen und bautechnischen Eigenschaften reichte die Wanddicke von 36,5 cm aus, um allen Anforderungen umfassend gerecht zu werden.

Wie der Hersteller ausführt, vereint das Programm die entscheidenden Disziplinen im Hochbau:
Statik, Schallschutz, Brandschutz und Wärmedämmung.

Es ermöglicht ferner Gebäude von bis zu sieben Vollgeschossen in einschaliger, monolithischer Bauweise ohne Wärmedämmverbundsystem zu erstellen.

Die Kombination aus Naturbims-Mantel, mineralischer Kerndämmung und intelligenter Fugentechnik ermöglichte für diese Kita einen U-Wert von 0,23 W/m²K bei einem üblichen Innen- und Außenputzaufbau nach DIN 4108-4:2017-03.

Bei dem verwendeten Baustein handelt es sich um einen Hohlblock aus Leichtbeton, dessen Kammern mit Dämmstoff gefüllt sind.
Die mittlere Kammer ist soweit verschoben, dass eine Art Raketenform entsteht, die zum einen dem Stein seinen Namen verleiht und zum anderen die Ausbildung der Stoßfugen der Steine optimiert.

Die umwelttechnischen Kenndaten von Leichtbetonsteinen auf Bimsbasis wurden nach den Richtlinien der ISO 14025 und der DIN 15804 ermittelt und in einer sog. EPD (Environmental Product Declaration = Umweltproduktdeklaration) zusammengefasst.

Daher ermöglichen die aus hochwertigem Naturbims erstellten Baustoffe ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Bauen mit vergleichsweise geringem Energieaufwand, sowohl in der Bau- als auch in der Nutzungsphase, so der Anbieter weiter.

Die neue Kita, die in Remscheid auf der Paulstraße 12 – 16 erstellt wird, wird, so die terminliche Planung, im Oktober 2018 der Stadt zur Anmietung übergeben werden.

Juli 2018