Bild: Knauf Insulation GmbH
Der Brandriegel
Mit dem Putzträgerbrandriegel FKD-T FB C2 stellt Knauf Insulation Anbietern von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) einen Mineralwolle-Brandriegel mit dem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,035 W/mK zur Verfügung.
Er stellt, so der Hersteller, eine wirtschaftliche Lösung für den Brandschutz an WDVS aus Polystyrol-Hartschaum (EPS) dar, der dank einer beidseitigen Haftbeschichtung eine optimale Klebemörtel- und Armierungsmörtelhaftung
gewährleistet.
Der umlaufende Brandriegel ist eine Alternative zum Sturzschutz aus Mineralwolle, der bei WDVS auf EPS-Basis in der Baustoffklasse B1 oberhalb jeder Öffnung des Gebäudes angebracht werden muss.
Beide Lösungen verhindern die Ausbreitung von Bränden über die Fassade.
Der Einbau des Brandriegels erfolgt horizontal als vollständig umlaufende Unterbrechung der Dämmebene in jedem zweiten Geschoss.
Daher werden sowohl Planung als auch Ausführung im Vergleich zu sturzschutz-Lösungen wesentlich kostengünstiger, so das Unternehmen weiter.
Mit dem Einsatz eines umlaufenden Brandriegels werden außerdem wiederholte Materialwechsel im WDVS sowie brandschutztechnisch kritische Lösungen wie der Sturzschutz an Rollladenkästen vermieden.
Die Ausbildung von Sonderdetails bei Verschattungseinrichtungen oder vorgesetzten Fenstern ist nicht mehr erforderlich.
Der Putzträgerbrandriegel aus Steinwolle ist in Dicken von 100 – 200 mm verfügbar.
Sein Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit beträgt λ = 0,035 W/mK.
Abzeichnungen des Brandriegels aus bauphysikalischen Gründen oder daraus resultierendem mikrobiellen Befall werden aufgrund der auf übliche WDVS auf EPS-Basis angepassten Wärmeleitfähigkeit nachhaltig vermieden.
Der Brandriegel ist beidseitig mit einer zuverlässigen Haftbeschichtung versehen, die für einen maschinellen Klebemörtelauftrag geeignet ist.
Mit ihr wird eine optimale Klebemörtel- und Armierungsmörtelhaftung gewährleistet, was die Verlegung vereinfacht.
Das Format des Brandriegels von 1.200 × 200 mm ist auf Anforderungen aus der Praxis abgestimmt.
Eine vollflächige Verklebung des Brandriegels ist zwingend erforderlich.
Zusätzlich muss der Brandriegel mit bauaufsichtlich zugelassenen WDVS-Dübeln befestigt werden.
Hier sind die jeweiligen Mindestdübelmengen und Regelungen zur Montage nach den Zulassungen zu beachten, damit die auftretenden Windlasten ausreichend sicher abgeleitet werden.



