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Hochtief

Bild: Keipke Architekten

Auftrag für neue A-40-Rheinbrücke vergeben

Wie HOCHTIEF mitteilt, erhielt das Unternehmen den Zuschlag für den Ersatzneubau der A40-Rheinbrücke in Duisburg-Neuenkamp mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro.

Damit wird der Konzern Deutschlands längste freispannende Schrägseilbrücke als technischer Federführer einer Arbeitsgemeinschaft ausführen.

Die ARGE Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp besteht aus der HOCHTIEF Infrastructure GmbH, der MCE AT, MCE HU, MCE CZ, der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH (ZSB) und der Plauen Stahl Technologie GmbH.

Auftraggeber der Baumaßnahme ist die DEGES, die als Projektmanagementgesellschaft für ihre Gesellschafter – den Bund und zwölf Bundesländer – Bundesfernstraßen plant und realisiert.

Der Auftrag beinhaltet den Bau einer 802 Meter langen Schrägseilbrücke mit zwei Pylonen, die mit einem Abstand von 380 Metern zu errichten sind.

Das Projekt umfasst ferner auch den Bau anschließender Autobahnabschnitte.

„Mit diesem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur auf einer Hauptverkehrsader in Deutschland“, sagte HOCHTIEF-Vorstandsvorsitzender Marcelino Fernández Verdes.

Der Konzern ist in NRW in weiteren Brückenbauprojekten eingebunden, so zum Beispiel bei der Lennetalbrücke in Hagen auf der A45 sowie in der Baumaßnahme Schwelmetalbrücke in Wuppertal auf der A1.

Die Bauarbeiten sollen Anfang Juni beginnen und nach derzeitigem Planungsstand 2026 abgeschlossen sein.

Es besteht die Hoffnung, dass die neue Brücke recht nah am Planungszeitraum dem Verkehr übergeben werden kann, damit die Region nicht eine ähnliche Erfahrung durchleben muss, wie der Raum Köln/Leverkusen beim Neubau der Rheinbrücke Leverkusen auf der A1.

Mai 2020