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Boels

Foto: Boels Rental

Cramo wurde übernommen

Boels Rental gab bekannt, dass das Übernahmeangebot an Cramo vgl. (Vermiet-Partner für den Bau) erfolgreich war.

So wurden 93,04 % der Aktien von Cramo während des Angebotszeitraums Boels zur Zeichnung angeboten.
Damit folgten die Aktionäre einer entsprechenden Zeichnungs-Empfehlung des Cramo-Aufsichtsrates.

Auf der Basis einer starken Marktposition in Europa wird Boels durch diese Übernahme zu einem der größten Vermietungsanbieter.

Der im Jahre 1977 gegründete niederländische Baumaschinenverleiher ist ein schnell wachsender Markt-Player.

So wurde das Geschäft, nach eigenen Angaben, alle fünf Jahre verdoppelt.
Nach der Übernahme beschäftigt Boels nun gemeinsam mit Cramo mehr als 7.000 Mitarbeiter und verfügt über mehr als 750 Niederlassungen in 17 Ländern, wie weiter ausgeführt wird.

Durch die Zusammenführung von Cramos skandinavischer und zentraleuropäischer Marktpräsenz und dem geschäftlichen Netzwerk von Boels in West- und Mitteleuropa entsteht nunmehr ein paneuropäischer Baumaschinenverleiher, der betont, dass die Synergieeffekte recht hoch sind, da es nur minimale Überschneidungen im Angebotsprofil gibt.

Als Resultat sei ein geografisch dichtes Niederlassungs-Netzwerk mit optimaler Geräteverfügbarkeit und Logistik in Kundennähe entstanden.

Pierre Boels, CEO von Boels, erläutert:
“Ich bin froh und stolz, dass wir diese Vereinbarung schließen konnten! Es ermöglicht uns, unser Geschäftsvolumen zu verdoppeln und unsere Marktpräsenz zu erhöhen. Zusammen mit Cramo können wir Mietausrüstung, Markt-Daten, Technologie und Fachwissen kombinieren, um den Service für unsere Kunden zu verbessern.”

Auf operativer Ebene bedeutet die Übernahme, so das Unternehmen weiter, dass zwei große Maschinenparks zusammengeführt werden, die Kunden nun ein optimiertes Equipment-Portfolio und eine erhöhte Verfügbarkeit bieten.
Parallel ermöglicht die Entwicklung von digitalen Technologien und Services einen weiteren Kunden-Mehrwert.

Pierre Boels weiter:
“Wir passen gut zusammen – sowohl strategisch als auch kulturell. Beide Unternehmen betonen die Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitern. Darüber hinaus verfolgen wir die gleiche Strategie, die darauf abzielt, vor Ort Geschäft auszubauen, um in den Ländern, in denen wir operieren, marktführende Positionen zu erreichen.”

Februar 2020