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Rohrleitungsforum

Bild: Weser-Ems-Halle Oldenburg GmbH & Co. KG

Eine etablierte Veranstaltung zieht um

Es benötigt eigentlich keiner Betonung mehr, dass die bekannten Regeln und Abläufe im privaten, wie auch im wirtschaftlichen Leben durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst sind.
Dies trifft nicht nur für die aktuelle Situation, sondern auch für zukünftige Aktivitäten zu.

Daher haben auch Messeveranstalter und Organisationen, die größere Veranstaltungen organisieren und durchführen, sich mit der Situation auseinandersetzen, dass planbare Zeitabläufe und Rahmenbedingungen auch in absehbarer Zeit nicht zuverlässig fixierbar sind, wozu auch Aktivitäten im Jahre 2021 zählen.

Dieser Konstellation mussten sich auch die Organisatoren des Oldenburger Rohrleitungsforum für das Jahr 2021 stellen.

Hier wurde nun eine Entscheidung getroffen, die vor einigen Monaten noch undenkbar schien, denn die 35. Auflage des Informationsevents wird nicht in der Jade Hochschule in Oldenburg stattfinden.

Prof. Dipl-Ing.Thomas Wegener, Vorstandsmitglied des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e. V., Geschäftsführer der iro GmbH Oldenburg und Vizepräsident der Jade Hochschule:
„Alles das, was den Charme des Veranstaltungsortes „Ofener Straße“ ausgemacht hat, angefangen von den kurzen Wegen, der persönlichen Betreuung durch die studentischen Hilfskräfte oder das sprichwörtliche Gedränge auf den Gängen, ist mit Blick auf die zurzeit geltenden Auflagen nicht darstellbar“.

Unter Berücksichtigung der Planungsunsicherheiten für die Zukunft, wird die Veranstaltung in den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg stattfinden.

Doch das, was auf den ersten Blick als Notlösung erscheint, könnte sich auch zu einem Neuanfang mit hervorragenden Perspektiven entwickeln.

Es bleibt jedoch ein wesentliches Charakteristikum bestehen, denn die handelnden Personen sind die gleichen.

Darüber hinaus ergeben sich weitere positive Aspekte, insbesondere im logistischen und sicherheitstechnischen Bereich.

In den Weser-Ems-Hallen steht nicht nur mehr Fläche zur Verfügung, auch höhere Räume und eine moderne Lüftungstechnik versprechen Vorteile.

Zudem bieten die Freiflächen vor den Hallen ausreichend Platz für die dringend benötigten Parkplätze oder die Exponate der Aussteller.

Dies wird sicherlich nicht nur für Besucher ein Vorteil sein, denn:
„Auch über deutlich verbesserte Rahmenbedingungen bei Auf- und Abbau dürften sich die Aussteller freuen“, so ist sich Prof. Wegener sicher, der ebenfalls darauf hinweist, dass die neuen Räumlichkeiten die Voraussetzungen dafür bieten, auch die Anfragen der Unternehmen zu berücksichtigen, die sich schon seit mehreren Jahren vergeblich um eine Teilnahme am Forum bewerben.

Ansonsten soll möglichst viel in gewohnten Bahnen verlaufen, so wird es sicher ein interessantes Vortragsprogramm geben, welches in mehreren, parallelen Reihen geboten werden wird.

Auch ein gemeinsamer Abend ist geplant, der allerdings wohl ohne Grünkohl stattfindet, da dieses Lebensmittel nicht mehr in die Jahreszeit passt, denn die Rohrleitungstage werden ca. zwei Monate später als bisher stattfinden.

Vor diesem Hintergrund wäre ein Oldenburger Rohrleitungsforum nach Meinung der Veranstalter in neuem Ambiente eine Option für die kommenden Jahre, die es zu gegebenem Zeitpunkt zu diskutieren gilt.

„Allerdings soll die Veranstaltung spätestens ab 2022 mit der terminlichen Rückverlegung in den Februar wieder ihrer Rolle als Auftakt zur Tiefbausaison gerecht werden“, kündigt Prof. Wegener an.

Aussteller, Referenten und Besucher dürfen also gespannt sein auf einen Branchentreff in neuem Ambiente, der mit dem Motto „Rohrleitungen und Kabel für eine nachhaltige Zukunftsgesellschaft“ ein aktuelles Thema aufgreift, bei dem es um den Umgang der Menschen mit den natürlichen Ressourcen, dem Klimawandel, dem Wasser- mangel sowie der Energiegewinnung und -verteilung geht.

Im Jahre 2021 wird die Veranstaltung daher vom 15. bis zum 16. April stattfinden.

Juni 2020