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Nordbau

NordBau 2018 – Tradition und Sonderschau

Traditionell findet der Besucher auf dem Freigelände Baumaschinen, Nutzfahrzeuge, Maschinen für den Galabau und die entsprechenden Waren, welche diese Produkte flankieren.

In den Hallen ist das Portfolio sehr weit gefächert, denn die präsentierten Erzeugnisse decken den gesamten Bereich „Bau“ ab – vom Keller bis zum Dach.

Zudem ist die digitale Welt hier zu finden, wie auch die Werkzeuge, die für die handwerklichen Tätigkeiten notwendig sind.

Wie auch in den Jahren zuvor, wurde dem Publikum ein breites Spektrum von Sonderschauen geboten, so setzte die 63. NordBau u. a. mit den Sonderschauen „safe@home – Sicherheit und SmartHome fürs Zuhause” und der „digitalen Baustelle” Akzente.

Neue Wege geht die Messe ferner zusammen mit der Branche auch in Sachen Fachkräftemangel und der Suche nach jungen Menschen, die ihre Zukunft im Handwerk suchen.

Das Motto des diesjährigen „nordjob-Bau-Infotages” hieß nicht umsonst:
Wer baut die Baustelle von morgen?

So folgten am Messedonnerstag zum Beispiel über 1.000 interessierte Schüler aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen der Einladung, an dem Projekt zur Nachwuchsgewinnung für Bauberufe teilzunehmen.

Dieses Projekt, das von der Messe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Talententwicklung IFT organisiert wird, wurde von vielen Ausstellern und Berufsverbänden aufgenommen und flankiert.

Um die „Junge Kundschaft“ anzusprechen, wurde auf Initiative der Bauindustrie J.P. Kraemer von den PS-Profis für einen Auftritt auf der NordBau gewonnen.

Der bekannte Youtube-Star und leidenschaftliche Baggerfahrer begeisterte alle Schüler und Besucher mit seiner frischen und authentischen Art.
Und dass er nicht nur sehr gut reden und Autos tunen kann, zeigte er eindrucksvoll am Rüttler und beim Baggerfahren.

Zusätzlich nutzten auch in diesem Jahr wieder viele Verbände, Kommunen und Arbeitsgemeinschaften die Messe, um dort ihre Seminare und Fach-Kongresse durchzuführen.

Insgesamt fanden an den Messetagen 53 Tagungen mit mehr als 4000 Teilnehmern auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster statt.

Ein zusätzlicher Aspekt:
Zweidrittel der Tagungen werden von der Architekten- und Ingenieurkammer als offizielle Fortbildungs- veranstaltungen anerkannt.

Auf 69.000 Quadratmetern Freigelände und über 20.000 Quadratmetern Hallenfläche mit rund 800 Ausstellern aus 13 Ländern konnte die Messe ihre Stärke als wichtigste Kompaktmesse im Baubereich in Nordeuropa und dem gesamten Ostseeraum unter Beweis stellen.

Während im vergangenem Jahr das Wetter als nicht sonderlich gut bezeichnet werden konnte, hat Petrus in diesem Jahr eine wesentlich freundlichere Rahmenbedingung ermöglicht.

Wie der Veranstalter mitteilte, kamen über 63.800 Besucher zur Veranstaltung, welche sich über die Leistungsbreite der Aussteller aus 13 Ländern informieren konnten.

Zeigte man sich im vergangenen Jahr über den überproportionalen Zuwachs sehr erfreut, so war in diesem Jahr ein leichter Rückgang festzustellen, der aber immer noch gegenüber dem Jahr 2016 eine erhebliche Steigerung darstellt.
Da der Bausektor nicht unerheblich vom Wetter abhängig ist, wurde die eine oder andere Fachkraft sicherlich an die eigene Aufgabe gebunden und blieb daher der Messe fern.

Wer bereits für das nächste Jahr plant, die NordBau 2019 wird vom 11. bis 15. September 2019 stattfinden.

September 2018