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Funke

Eine klare Entscheidung

In Warendorf, genauer im Ortsteil Hoetmar, welcher im Jahre 1975 den Titel “Golddorf” verliehen bekam, entsteht ein Neubaugebiet.
Das als Lindenstraße II bezeichnete Baugebiet umfasst im ersten Bauabschnitt ein 20.000 qm großes Areal, auf dem 21 neue Grundstücke, die mit Einzel- und Doppelhäuser bebaut werden sollen.

Beim durchzuführenden Kanalbau setzte die Grundstücks- und Gebäudemanagement AG als Erschließungsträger und der Abwasserbetrieb Warendorf als Auftraggeber auf eine wirtschaftliche und zugleich schnelle Lösung.

“Ursprünglich sollten Kanalrohre aus Beton für den Regenwassersammler im Erschließungsgebiet Lindenstraße II in Warendorf-Hoetmar verbaut werden”, erklärt Ralf Bücker, Betriebsleiter, Abwasserbetrieb Warendorf.

So war auch die Ausschreibung verfasst, auf die sich das ausführende Unternehmen, die Altefrohne Tiefbau GmbH & Co. KG, beworben hatte.
Dass schließlich jedoch Kanalrohre aus PVC-U zum Einsatz kamen, lag an den guten Erfahrungen aller Beteiligten mit diesem Material, wie Geschäftsführer Robert Altefrohne erzählt: “Bei dem Werkstoff Beton hatten wir bereits des Öfteren Schäden, die sich beim Abladen und Lagern der Rohre ergeben hatten, wie zum Beispiel Abplatzungen. Das kann mit Kunststoff nicht passieren.”

Neben der Robustheit des Werkstoffs – alle CONNEX-Kanalrohre und -Formteile des Herstellers Funke sind wandverstärkt und für eine Verkehrslast von SLW 60 bei einer Verlegetiefe von 0,8 bis 6,0 m ausgelegt – erleichterten auch die übrigen Materialeigenschaften die Arbeit der Tiefbauer.

Polier Jürgen Evermann zeigt sich begeistert: “Die CONNEX-Rohre sind wegen des niedrigen Eigengewichts einfach zu handhaben. Auf der Baustelle war nur ein leichter Radlader nötig, um den insgesamt 220 m langen Regenwassersammler zu legen. Viel konnten wir dabei von Hand bewegen, obwohl die Rohre 6 m lang waren und eine Nennweite von DN/OD 315, 400 und 500 besaßen. Das wäre mit Beton ohne schwere Geräte nicht möglich gewesen.”

Die werkseitig eingebaute CI-Dichtung ist ein weiterer Vorteil: “Was die Ingenieure von Funke im Labor austüfteln, hat sich bereits auf vielen Baustellen bewährt”, dieser Meinung sind die Planer Dipl.-Ing. Hermann Himmelmann, GNEGEL GmbH und Dipl.-Ing. Rodegang Elkendorf, Gesellschafter GNEGEL GmbH.

Die farbliche Trennung von HS®-Hausanschlussleitungen in blau für Regenwasser und braun für Schmutzwasser hat der Markt positiv aufgenommen.
“Die von uns im Markt eingeführte und mittlerweile von verschiedenen Rohrherstellern kopierte Farbgebung stößt immer wieder auf großen Anklang bei unseren Kunden”, bestätigt Ralf Erpenbeck, Fachberater der Funke Kunststoffe GmbH. “Denn so lassen sich die Rohre auch nach Jahren noch zweifelsfrei von Außen und Innen unterscheiden.”

Bei der Einbindung der HS®-Hausanschlussleitungen in den CONNEX-Sammler nutzten die Tiefbauer im Erschließungsgebiet auch die Anschlüsse des Herstellers – derr Vorteil das eines breiten Produktportfolios.

Das Formteil verfügt über eine integrierte Kugel, die die angeschlossenen Rohrverbindungen in einem Bereich von 0° bis 11° schwenkbar macht.
Durch das Kugelgelenk kann der CONNEX-Anschluss auf diese Weise Bewegungen aufnehmen, ohne dass die Dichtigkeit beeinträchtigt wird. Damit erfüllt das Bauteil die Anforderungen der ATV-DVWK A 139.

Die Erschließungsarbeiten in dem Neubaugebiet stehen nunmehr kurz vor dem Abschluss.

Juli 2011