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Rehau

Nachhaltigkeit bei Trinkwasserrohren

Mittlerweile greift die Erkennnis, dass die Rohstoffe des blauen Planeten nicht unerschöpflich sind, nicht nur bei Fachleuten, sondern wird zum Allgemeingut.

Dies wird nicht nur deutlich dadurch, dass China z.B. bestimmte Metalle, die für die Elektronikindustrie notwendig sind, mit Ausfuhrbeschränkungen belegt, sondern auch dies gilt gleichwohl auch für das Trinkwasser in unseren Regionen.

Zwar haben wir hier nicht die Mengenprobleme, wie im Süden Spaniens, jedoch die Reinheit des nicht zu ersetzenden Gutes ist immer wieder ein Aspekt, der herausgestellt werden sollte.

Strenge Vorschriften und Qualitätskontrollen diesen dazu dieses „Lebensmittel“ zu erhalten.

Auch die Materialien, die mit Wasser in Berührung kommen unterliegen diesen Rahmenbedingungen.
Dies gilt auch für die Rohrsysteme, die das Trinkwasser transportieren.

Das Unternehmen REHAU stellt in diesem Zusammenhang heraus, dass für die Trinkwasserinstallation viele Millionen Kilometer seines Trinkwasserdruckrohres RAU-PE-Xa weltweit ausgeliefert worden sind.

Gefertigt werden die Rohre auf der Grundlage eines vor mehr als 35 Jahren von Thomas Engel patentierten und vom Hersteller optimierten Verfahrens.

Auf Basis strenger Vorgaben von internationalen Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzen garantiert RAU-PE-Xa ein Höchstmaß an Sicherheit vor mechanischen Einflüssen und damit auch gesundheitliche Unbedenklichkeit, so das fränkische Unternehmen.

Die Entwicklung immer leistungsfähigerer grabenloser Verlegetechniken und der steigende Kostendruck im Tiefbau führen dazu, dass zunehmend neue Rohrtrassen nicht in der offenen Bauweise mit einem schützenden Sandbett rund um das Rohr verlegt werden, sondern grabenlose Verlegetechniken wie Einpflügen, Einfräsen, Berstlining und Horizontal-Spülbohren immer häufiger zum Einsatz kommen.

Diese Verfahren erhöhen jedoch massiv die Beanspruchung des Rohrmaterials, während und nach der Verlegung.

Die Leistungsfähigkeit eines Rohres wird schon beim Verlegen auf eine harte Probe gestellt.
Denn bereits hier und unter Umständen auch im späteren Betrieb, können Kerben an der Rohroberfläche entstehen, die sich bei mechanischer Belastung durch Innendruck oder durch Erdbelastung von außen ausweiten.

Das hier aufgezeigte Rohr weist einen wesentlich größeren Widerstand gegen die Kerbbildung und das Risswachstum auf, als Rohre aus konventionellem unvernetztem Polyethylen.

Über Zeitstandinnendruckprüfungen wurde nachgewiesen, so der Hersteller, dass selbst bei Kerbtiefen von bis zu 20 Prozent der Rohrwanddicke die in DIN 16892 geforderten Mindeststandzeiten immer deutlich übertroffen werden.

Darüber hinaus zeigen die Rohre selbst bei Temperaturen von bis zu -50 °C und Drücken von bis zu 16 bar keine schnelle Rissfortpflanzung.

Ein weiterer Vorteil ist das ausgezeichnete Rückstellvermögen der Rohre, auch Memory-Effekt genannt, was die Herstellung mechanischer Verbindungen erleichtert.

Rohre aus PE-Xa bieten dem Verleger höchste Betriebssicherheit für Hausanschlüsse. Nach einer sachgerechten Verlegung bedarf es daher keiner erhöhten Wartung oder Sanierung.
Dies und der Verzicht von Farbpigmenten im Mediumrohr ermöglicht ein robustes Produkt mit homogenem Gefüge.

Die Nachhaltigkeit bei diesem Produkt ergibt sich u.a. dadurch, dass durch Qualitätskontrollen von einer langen Lebensdauer auszugehen ist, und dadurch wertvolle Rohstoffressourcen auf Sicht eingespart werden können.

Beste Rohstoffe als Basis, moderne Fertigungstechniken und verantwortungsvolle Planungsteams garantieren eine lange Lebensdauer und damit hohe Wirtschaftlichkeit sowie die Schonung natürlicher Ressourcen unter Berücksichtigung heutiger Hygienestandards, so das Unternehmen weiter.

November 2011