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städler + beck

Sicherheit beim Absperren

Beim Absperren von Rohrleitungen, die unter Druck stehen, werden selbst routinierte Spezialisten vorsichtig und nehmen das Thema Sicherheit sehr ernst.

Bis zu einem Betriebsdruck von 1 bar haben sich vor allem in der Gasverteilung Absperrblasen, die über Blasensetzgeräte eingeführt werden als eine zuverlässige Lösung erwiesen.

Drücke, die stärker sind benötigen eine erheblich aufwendigere Lösung zur Abdichtung.
Lösungen mit Hochdruckblasen sind nicht nur mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden, sie erfordern meist auch ein starkes Reduzieren des anstehenden Leitungsdruckes.

Vor allem aber besteht dabei ein erhebliches Restrisiko, denn die herkömmliche Blasensetztechnik stößt in diesem Druckbereich deutlich an ihre Grenzen.

Zur Thematik Rohrabsperrtechnik stellt städtler + beck seine neueste Entwicklung, welche die Bezeichnung TITAN 8plus trägt, vor.

Dieses Universal Anbohr- und Absperr-System kann nicht nur satte 8 bar Leitungsdruck standhalten.

Es steht auch für eine völlig neue Technologie, die auch ein schnelles und zuverlässiges Absperren von Rohrleitungen mit mehr als 1 bar Betriebsdruck erlaubt.

Hier wird sich nicht auf herkömmliche Blasen ausgerichtet, sondern auf einen extrem robusten Gummi- stopfen. Dieser wird unter Druck zentrisch in das angebohrte Rohr gepresst, wo er für eine extrem sichere Abdichtung sorgt.

Diese Absperrtechnik ist nicht nur schneller und einfacher als die herkömmliche Blasensetztechnik, so der Hersteller, es wird auch eine kompromisslose Sicherheit selbst bei hohen Betriebsdrücken geboten.
Einfach deswegen, weil ein massiver Gummipfropfen nicht platzen kann und noch dazu weitaus robuster ist als jede Gummiblase.

Angeboten wird das Produkt in drei Dimensionen, passend zu Rohrleitungen von DN 25 bis DN 300.

„Das macht unser System für alle Branchen interessant,“ erklärt städtler + beck Geschäftsführer Thomas Stevens und ergänzt: „ TITAN 8plus ist ganz einfach die Lösung im oberen Druckbereich. Ganz gleich, ob Gas, Wasser, Fernwärme oder Öl durch die Leitung fließt.“

August 2011