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Funke

Foto: Funke Kunststoffe

Neue Rigolen aus Westfalen

Klimawandel, zunehmende Starkregenereignisse und zunehmende Flächenversiegelung tragen dazu bei, dass die Anforderungen an die Ver- und Entsorgungsleitungen stetig steigen.
Oberflächenwasser soll möglichst kontrolliert abgeleitet und sinnvoll und nachhaltig wiederverwendet werden; doch immer häufiger kann die vorhandene Kanalisation die Regenwassermengen nicht mehr aufnehmen und abführen.

Vor diesem Hintergrund entwickelte die Funke Kunststoffe GmbH den D-Raintank® , der seit Jahren zu den bekannten und nachgefragten Produkten des Hauses zählt.

Auf der IFAT in München wurde dem Besucher ein Nachfolgeprodukt vorgestellt, welches u.a. eine verbesserte Stabilität aufweist.

Mit dem Produktnamen D-Raintank 3000 wird auf die Weiterentwicklung und gleichzeitig auf die neue Tragfähigkeit hingewiesen.

Die nunmehr grauen Elemente des Systems verfügen über die Abmessungen L x B x H 600 × 600 × 600 mm.

Die verbesserte Tragfähigkeit wird durch die statisch optimierte Konstruktion und die Verwendung des widerstandsfähigen Kunststoffes PVC-U mit einem E-Modul größer 3000 N/ mm2 sichergestellt.

Die Konstruktion beruht auf jeweils vier lastabtragenden Säulen je Element, wodurch eine optimale Kraftübertragung ins umliegende Erdreich erreicht wird.
Die Lage und Positionssicherung der einzelnen Rigolen-Elemente, die dreidimensional durchflutbar sind und dreilagig übereinander eingebaut werden können, werden durch blaue 4-fach-Verbinder sichergestellt.

Die Verwendung entspricht der bekannten Einsatzgebiete, denn das wartungsarme System eignet sich weiterhin für den ökologisch sinnvollen Umgang mit Regenwasser zur Dach-, Hof-, Abstellflächen- und Straßenentwässerung, zur Entwässerung von Gewerbeflächen sowie für die Kombination mit einer Mulde oder einem Filterschacht.

Zudem kann es zur Überlaufversickerung einer Regenwassernutzungsanlage eingesetzt werden.

Der Hersteller führt für sein neues Produkt eine Speicherfähigkeit von 97 % an und hebt ferner den einfachen Umgang mit den fertig angelieferten Elementen auf der Baustelle hervor, denn die Rigolen seien leicht einzubauen und können raumsparend angeordnet werden.

So werden die Außenseiten einer Rigole mit speziellen gerasterten Seitenplatten versehen, die im Rigoleninneren verständlicherweise nicht erforderlich sind.
Somit ist eine Kamera-Befahrbarkeit und Inspektion in alle Richtungen durchgehend möglich.

Herausgestellt wird zudem, dass an die Seitenplatten Rohre von DN/OD 160 bis 400 angeschlossen werden können.

Je nach Bedarf, können die D-Raintank-Elemente mit Spülrohren im Nennweitenbereich von DN/OD 200 – 400 ausgestattet werden.

Vorteilhaft erweist es sich auch, dass durch Anordnung des Inspektionsblocks an beliebiger Stelle eine Inspektion der Rigole erfolgen kann.

Das System bietet somit einen sinnvollen Umgang mit Regenwasser, das nach dem fachgerechten Einbau Niederschlagswasser speichern und, wenn gewünscht, sukzessive dreidimensional an das umliegende Erdreich abgeben kann.

Mai 2018