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Funke

Bild: Funke Kunststoffe

Regenwasserbox zügig verbaut

Auf dem Firmengelände eines Schuhhauses in Eiterfeld (Hessen), ergab sich der Bedarf an einem zusätzlichen Rückstauvolumen für Regenwasser, weil nach ca. 80 Jahren nach der Firmengründung die Verkaufsfläche der Filiale im Ortsteil Arzell deutlich erweitert werden sollte.

Unter anderem musste dafür auch eine Genehmigung der Unteren Wasserbehörde eingeholt werden, was zur Auflage führte, dass das Rückstauvolumen für Regenwasser erhöht werden musste.

Zunächst war eine klassische in offener Bauweise realisierte Mulde, die auf einer ans Firmengelände angrenzenden Wiese Platz finden sollte, vorgesehen.

Im Zuge der Ausschreibung prüfte der Planer jedoch verschiedene Alternativen, darunter auch die von Funke vorgeschlagene KS-Bluebox.

Ein entsprechender Vorschlag, der den Einsatz der Box vorsah und auch die technische Ausarbeitung umfasste, erhielt sowohl mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit als auch auf das Wasserrecht grünes Licht.

„Die Elemente des Systems werden werkseitig auf Dichtigkeit geprüft, auch das war in diesem Zusammenhang wichtig“, betont Funke-Mitarbeiter Dipl.-Ing. Martin Ritting, Fachberater Außendienst.

Der Giebel Hoch-und Tiefbau AG, waren die Produkte von Funke bereits ein Begriff:
„Wir hatten im Vorfeld überlegt, den Rigolenkörper aus einzelnen D-Raintank® 3000-Elementen herzustellen, aber die Variante mit den ummantelten KS-Bluebox-Elementen hat uns schnell überzeugt“, so Dipl.-Ing. Christoph Hau, Technischer Betriebsleiter und Prokurist des Bauunternehmens.

Die KS-Bluebox ist der jüngste Zugang im Funke-Sortiment mit Produkten für die moderne Regenwasser- bewirtschaftung.
Aus werkseitig kunststoffummantelten D-Raintank 3000®-Elementen vgl.(Neue Rigolen aus Westfalen) zusammengesetzt, eignet sie sich nicht nur für die Zwischenspeicherung von Regenwasser, sondern auch für eine dauerhafte Speicherung.

Die Elemente lassen sich mit Anschlüssen in Nennweiten von DN/OD 110 bis DN/OD 200 versehen.

Zudem wird durch die integrierten Halterungen, dem leichten Gewicht und den mitgelieferten Hebegurten eine zügige Verbauung auf der Baustelle ermöglicht.

„Grundsätzlich kann die Box in unterschiedlichen Breiten realisiert werden, in der Höhe sind bis zu drei Lagen übereinander möglich“, die weitere Ausführung von Ritting.

Die realisierbare Größe der Elemente reicht von einem Volumen von 1,75 m3 bis 52 m3 und richtet sich letztendlich nach den Ladekapazitäten der Transportfahrzeuge. Allerdings können verschiedene KS-Bluebox-Elemente vor Ort an der Einbaustelle miteinander verbunden werden.

Bei diesem Bauvorhaben wurden drei Elemente eingebaut; neben einem Element mit den Abmessungen 1 m x 6 m x 5,40 m wurden zwei weitere Elemente von 2 m x 6 m x 2,40 m eingesetzt.

Jedes KS-Bluebox-Element ist mit einer Entlüftung versehen, die bis zur Geländeoberkante reicht.

Der Zulauf des Regenwassers erfolgt über einen mit VA-Sieb ausgestatteten HS®-Reinigungsschacht.
Das Sieb hält im Niederschlagswasser enthaltene Feststoffe wie Laub, Sand und ähnliches effektiv zurück; die Feinanteile setzen sich im Absetzraum vor dem Sieb ab.
Ein Drosselschacht leitet das Regenwasser sukzessive an den Vorfluter ab.

Im Oktober 2018 erfolgte die Anlieferung der Elemente, die dann umgehend verbaut wurden.
So erfolgte zunächst in 2,15 m Einbautiefe eine Sauberkeitsschicht aus Schotter mit einer Körnung von 0-16 mm Planum, auf dieser wurden dann die Elemente mit einem Mobilbagger aufgelegt.

Die einzelnen Elemente waren bereits ab Werk mit Anschlussrohren versehen.

Für ihre Verbindung kamen HS®-Kanalrohre DN/OD 200 mit HS®-Überschiebmuffen zum Einsatz; auch die Überleitung zwischen dem Rigolenkörper und Drosselschacht besteht aus HS®-Kanalrohren DN/ OD 200.

Nach dem Einbau wurden die Elemente mit einer 30 cm starken Schotterschicht bedeckt, anschließend wurde mit aufbereitetem Aushubmaterial verfüllt, womit die Mindesthöhe von 40 cm erreicht wurde, ab der die Überdeckung mit einem Pkw befahren werden kann.

Denn dem Auftraggeber war vor allem wichtig, dass sich mit dieser Lösung Platz sparen ließ.

August 2019