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Hauraton

Bild: Hauraton

Terminal-Entwässerung wurde saniert

Das Containerterminal von Segrate, Mailand bietet eine tägliche Warenumschlagskapazität für 800 Fahrzeuge und ist daher ein wesentlicher Knotenpunkt zwischen Straße und Schiene im Raum Mailand.

Das Terminal befindet sich an die Ostumfahrung der Millionenstadt und bietet tägliche Verbindungen beispielsweise nach Belgien, Deutschland und Süditalien.

Es verfügt über acht Gleise und entsprechende Zufahrten sowie Ladeflächen auf einem Areal von 147.000 qm, das entspricht fast 15 Hektar.

Eine Logistikfläche zu entwässern bedeutet immer eine Herausforderung, denn nicht nur die technische Belastung durch Gabelstapler- und der erhebliche LKW-Verkehr ist zu gewährleisten, sondern auch die zum Teil erheblichen Wassermengen der versiegelten Fläche bedürfen einer sicheren Ableitung.

Während der Sanierung des Logistikareals am Gleis 6, die bereits zum Jahresende 2016 begann, sollte sowohl der Oberflächenbelag erneuert als auch ein geeignetes Entwässerungssystem eingebaut werden. .

Dies war notwendig, um bei der Nutzung der Fläche ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Die Entwässerung sollte mittig der 17 Meter breiten und 645 Meter langen Fahrbahn platziert werden.

Eben der Bereich, der ständig statischen und dynamischen Belastungen ausgesetzt ist und von den einzubauenden Rinnen entsprechende Qualitäten erfordert.

Zur Verdeutlichung:
Ein mit vollem Container beladener Gabelstapler kann eine Belastung von bis zu 40 Tonnen auf die Fläche bringen.

Zudem sind die hydraulischen Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.
Das bedeutet, Oberflächenwasser, das auf einer weitläufigen, versiegelten Fläche gesammelt wird, muss schnell abgeleitet werden.
Der Einsatz eines normgerechten Systems versteht sich dabei von selbst.

Die Planungs- und Projektverantwortlichen entschieden sich für die von Hauraton vorgeschlagenen Rinnen des Typs Recyfix Hicap F, denn, so der Anbieter, sie sind in der Lage die erforderliche Kapazität der hydraulischen Leistung bereitzustellen und garantieren ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit.

Mit dem für die zu erwartende Belastung bis Klasse F 900 entsprechenden Einbau konnte die notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung für das Produkt war die ökologische Nachhaltigkeit, denn die Rinnenkörper bestehen aus recyceltem Kunststoff und können wieder recycelt werden.

Sie werden unterhalb des Oberflächenbelags eingebaut und an der Oberfläche ist nur eine einheitliche schmale Entwässerungslinie sichtbar, selbst dann, wenn im Untergrund anwachsende Rinnenquerschnitte eingebaut werden.

Dank des großen Retentionsvolumens können zudem mit dem System lange Entwässerungsstränge erstellt werden.

Die Baufachleute schätzten ferner auch die Vorteile dieses Entwässerungssystems bei der Montage.
Die leichten Rinnenelemente halfen, die Einbauzeit zu optimieren und boten eine einfache Handhabung vor Ort – ohne den Einsatz von Hebezubehör.

Das eine solche Baumaßnahme trotz der Einbauvorteile zeitintensiv ist, ist auch daran zu erkennen, dass die Sanierung erst im Herbst 2017 abgeschlossen werden konnte.

Juli 2018