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Bild: PST Spezialtiefbau Süd

Optimaler Bohrvorschub

Noch kraftvoller und effizienter in die Tiefe bohren:
Die Ludwigsburger Geschäftsstelle der PST Spezialtiefbau Süd GmbH, ein Unternehmen der Wolff & Müller Gruppe, nimmt mit der LB 24-270 eine neue Hochleistungs-Bohranlage von Liebherr in Betrieb.

Das 76 Tonnen schwere Bohrgerät kann verrohrte Großbohrungen bis zu einer Tiefe von 58 Metern mit einem maximalen Durchmesser von bis zu 1,50 Metern herstellen.

Der vom Hersteller entwickelte Bohrantrieb der BAT-Serie liefert die erforderliche Drehkraft von 270 Kilonewtonmeter für eine Vielzahl an Bohrverfahren.
Die automatische Drehmomentregelung und die stufenlose Drehzahlanpassung reagiert flexibel auf unterschiedlichste Bodenverhältnisse, was einen optimalen Bohrvorschub gewährleistet.

Für die verschiedenen Bohrverfahren bietet die Gerätesteuerung vielfältige Programm- und Kontrollfunktionen, verbunden mit übersichtlichen Farbdisplays führt dies zu einer bedienerfreundlichen Handhabung des Gerätes.

Zudem weist die Maschine Abgaswerte auf, die deutlich unter den aktuell vorgeschriebenen Grenzwerten liegen und daher auch künftige Anforderungen sicher erfüllen wird.
Zusätzlich ist das Gerät mit einem Feinstaubfilter der neuesten Generation ausgerüstet.

Der erste Einsatzort des neuen Bohrgeräts erfolgt derzeit auf der Baustelle des Klinikums Stuttgart, denn die Geschäftsstelle hat von der BAM Deutschland AG den Auftrag erhalten, die Baugrubensicherung mittels Bohrpfählen und Ankern herzustellen.

Zur Sicherung werden circa 4.000 Meter Pfähle mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern und rund 20.000 laufende Meter Anker benötigt.

Bauleiter Markus Schur zeigt sich schon am ersten Tag beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Maschine.
„Neben einem relativ leisen Betriebsgeräusch ist die Bohrleistung von 70 Metern Bohrpfahl am Tag ausgezeichnet. Die Gerätekonfiguration mit verschiedenen Hilfen wie etwa automatische Senkrechtstellung, Abschüttelautomatik und automatisches Anpassung des Drehmomentes unterstützt unseren Baugeräteführer sehr gut dabei, die notwendigen Bohrleistungen zu erzielen“.

Das neue Gerät ergänzt die LB-Reihe im Gerätepark der PST, in dem sich schon zwei LB16 und eine LB28 befinden.

Oktober 2016