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Eisele

1000 Tonnen punktgenau manövriert

Die Eisele AG transportiert mit ihren SPMT-Fahrzeugen Schwerlasten verschiedenster Baugrößen, -formen und Gewichtsklassen, die als Gesamtgewicht mehr als 1000 Tonnen betragen können.

SPMT steht für Self-Propelled Modular Transporter, zu deutsch: Modulfahrzeug mit eigenem Antrieb.

SPMTs sind fahrbare Plattformen mit mehreren Achsen, welche untereinander mechanisch und steuerungstechnisch koppelbar sind.

Als Verbund können sie sehr große und sperrige Ladungen von weit über 1000 Tonnen Gewicht transportieren, und das auch in nicht ganz ebenem, engem Gelände.
Jedes Rad kann auf der Stelle gedreht und so ausgerichtet werden, dass es selbst in Hanglagen stabil ist.

Ein Beispiel hierfür ist der Transport von Bandbrücken.

So geschehen im Dampfkraftwerk Karlsruhe.

Hier wurden Bandbrücken von jeweils 180 Tonnen Gewicht und 76 Metern Länge befördert.
Bandbrücken dienen zur Beförderung von Materialen auf einem Förderband – hier im Kohlekraftwerk, die Beförderung von Kohle.

Für den Transport wurden zwei nicht mechanisch, dafür steuerungstechnisch gekoppelte Sechs-Achs-Fahrzeuge gewählt.

Die Bandbrücke lagerte darauf jeweils auf einem Drehschemel – das Modulfahrzeug konnte sich also unabhängig von der Ladung um die eigene Mittelachse drehen.

Das ist unabdingbar für das Manövrieren solch langer Ladungen, gleich welcher Anwendung.
Um zu hohe Verspannungen der Bandbrücken zu vermeiden, wird in den Fahrmotoren stets der Druck überwacht.
Fährt beispielsweise das vordere Fahrzeug nach rechts, das hintere aber weiter nach vorne, erzeugt die Fahrtbewegung eine Kraft, welche die Motoren registrieren und dann automatisch nachregeln, sodass Verspannungen und dadurch verursachte Beschädigungen der Ladung nicht auftreten können.

November 2011