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Sika

Bild: Sika

Korrosionsschutz im Stahlwasserbau

Der Korrosionsschutz von exponierten Stahlkonstruktionen stellt besonders im Wasserbau hohe Anforderungen an das Beschichtungssystem sowie eine große Sorgfalt bei der Ausführung.

Sika hat nach eigenen Angaben nun ein Produkt entwickelt, das sich auch in niedrigen Einzelschichtdicken exakt nach den Standardvorgaben verarbeiten lässt und den genannten Aspekten Rechnung trägt

Die bekannte Problematik der Überschichtdicken mit Rissbildung und Enthaftung sowie Abplatzung an Bauteil-Kanten würde, so die weitere Darstellung, bei der Verarbeitung von Sika Poxicolor SW Neu nicht auftreten.

Das Produkt erlaube selbst feingliedrige Konstruktionen in der ausgeschriebenen Schichtdicke zu bearbeiten.
Die lösemittelarme Beschichtung sei für KKS-Anlagen geeignet und als schnellhärtendes Einschichtsystem auch für den stationären Korrosionsschutz im Stahlhochbau einsetzbar.

Die 2-komponentige Epoxidharzbeschichtung wird als zähhart beschrieben und weise ferner eine höhere Abriebfestigkeit gegenüber dem Vorgängerprodukt auf.

Als Anwendungsbeispiel wird die 1904 errichtete Alte Geestebrücke in Bremerhaven aufgeführt, deren Unterseite nun durch Beschichtungssysteme des Herstellers gegen Korrosion geschützt sei und auch die Neuentwicklung Sika Poxicolor SW Neu verarbeitet wurde.

Das neue Produkt, so die weitere Information, ist geprüft und gelistet von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), auch in Kombination mit der Grundbeschichtung SikaCor Zinc R sowie bei der Verarbeitung in KKS-Anlagen.

Ebenso habe es die Prüfung nach Norsok M-501, Ausgabe 6, System Nr. 7A und 7B erfolgreich bestanden.

Oktober 2020