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Bild: AST GmbH

Brückensicherung gegen Starkstromschäden

Um Brücken und Menschen gegen Starkstromschäden von Bahnstromleitungen zu schützen, werden bei Arbeiten zur Elektrifizierung der württembergischen Südbahn die Arbeitsbühne ME16SL eingesetzt.

Die sich selbstnivellierende Gelände-Teleskoparbeitsbühne bewege sich auch auf unebenem Untergrund so stabil, dass man bei ausgefahrenem Gelenkarm jederzeit mit sicherer Hand arbeiten könne und sie überwinde Schienen mit Leichtigkeit und geriete auch an den Rändern des Gleisbettes nicht ins Wanken, so die Produktinformation von der AST Arbeitssicherheit und Technik GmbH.

Bis Ende des Jahres wird die Göppinger Bauunternehmung im Auftrag der Deutschen Bahn AG die neun Brücken entlang der 20 Kilometer langen Strecke Ravensburg – Friedrichshafen mit Metallleisten und Schutzdächern über den Gleisen ausstatten, die im Falle eines Leitungsdefekts Menschen und Bauwerk vor Starkstromschäden schützen.

„Mit der geländegängigen Arbeitsbühne der AST GmbH können wir flexibel alle gewünschten Stellen unter- und oberhalb der Brückenbauwerke ansteuern“, lobt Leonhard Weiss- Mitarbeiter Frieder Liebich, der bei diesem Projekt für die Bereitstellung der notwendigen Arbeitsmaschinen zuständig ist.

Die selbstfahrende Arbeitsbühne wird für die Techniker als leicht zu handhaben angesehen, wobei durch die Fusssteuerung auch ein Arbeiten bei gleichzeitiger Bewegung des Korbes möglich sei, „da die Selbstnivellierung während der Versetzfahrt das Ausgleichen der Geländeneigung übernimmt, sind bei der mit Allrad angetriebenen Mecaplus extreme Einsatzneigungen von 30 Prozent in Querrichtung und 16 Prozent in Längsrichtung möglich“, so Matthias Müller, Prokurist der AST GmbH, die den Vertrieb des spanischen Produkts übernommen hat.

Dezember 2020