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JCB

Grosse Rolle in Haiti

Vor ungefähr einem und einem viertel Jahr bebte die Erde in Haiti und zerstörte, die alte und auch heruntergewirtschaftete Infrastruktur, wie auch einen erheblichen Bestand an Häusern und Gebäuden.
Zwischenzeitlich überlagert die Information aus Japan über den Tsunami und der Zerstörung der Kernkraftwerke mit der radioaktiven Verseuchung, die Medieninformation.

Manchmal erfährt man noch, dass in Haiti die Cholera eine stärkere Ausbreitung erfährt, als man angenommen hat, doch die Vorkommnisse dort treten im Hintergrund zu den Auswirkungen, die die Erdbeben in Japan bewirkten.

Daher ist es erfreulich, vom englischen Hersteller, der in Deutschland mit seiner Niederlassung in Köln vertreten ist, zu erfahren, dass man auf der karibischen Insel behilflich ist.
Denn eine kleine Flotte leistungsstarker JCB Maschinen spielt bei den Aufräumarbeiten zum Wiederaufbau eine wichtige Rolle.

Direkt nach dem verheerenden Erdbeben hat JCB Chairman Sir Anthony Bamford zwei Baggerlader vom Typ JCB 3CX im Gesamtwert von 150.000 US-Dollar (ca. 110.200 EUR) gespendet, um die Hilfsarbeiten zu unterstützen. Derzeit werden die Maschinen von der gemeinnützigen Organisation Food for the Poor eingesetzt, wo sie Schutt wegräumen, Klärgruben ausheben, Fundamente graben, Mauern reparieren sowie Schulen und Sanitäreinrichtungen aufbauen.

Zwei JCB Bagger und einen Radlader hat die internationale Hilfsorganisation Oxfam gekauft und der gemeinnützigen Disaster Waste Recovery (DWR) zur Verfügung gestellt, die in einem der ärmsten Bezirke der Hauptstadt Port Au Prince Trümmer der zerstörten Häuser beseitigt und den dabei anfallenden Schutt wiederaufbereitet.

Die Bagger vom Typ JCB JS 220 XD und JS 145 W arbeiten zusammen mit einem JCB 426 ZX Radlader, um zerstörte Gebäude abzubrechen und eine Brech- und Siebanlage zu beschicken.
Der daraus entstehende Schutt wird anschließend aufbereitet und zum Wiederaufbau von Gebäuden, Straßen und Wegen genutzt.
Ferner stellte JCB zusätzliche Trainer für eine siebentägige Bedienerschulung vor Ort in Haiti ab.

Hubert Ballaman, Oxfam-Logistikkoordinator in Haiti, erklärt: „Einsatzort der JCB Maschinen ist reines Stadtgebiet, häufig zwischen eng stehenden Häusern; die Entscheidung, welche Häuser tatsächlich zerstört sind, liegt nicht selten bei den Anwohnern vor Ort, die ihr Grundstück von den Trümmern räumen lassen.

Bei diesem Teil des Projekts erwarten wir 162.000 Tonnen zu entsorgenden Schutt, wobei 4.500 neue Gebäude für insgesamt 16.200 Menschen entstehen sollen.

Das Team arbeitet unter extrem schwierigen Bedingungen: es geht hektisch, heiß und staubig zu – und die Kontrolle neugieriger Passanten kann sich für Maschinenbediener und Anwohner gleichermaßen problematisch erweisen.

Alle Bediener äußern sich sehr zufrieden über die JCB Maschinen, insbesondere loben sie deren leichte und präzise Bedienung sowie die klimatisierte Kabine mit dem komfortablen Sitz.“

Verantwortliche des UN-Entwicklungsprogramms gehen von 200.000 eingestürzten Gebäuden allein in Port au Prince aus, die 10 Millionen Kubikmeter Schutt zurückließen – von denen bislang gerade einmal 20 % beseitigt wurden.

Das DWR-Projekt wird vom britischen Oxfam finanziert – unterstützt vom ebenfalls in Großbritannien ansässigen Disasters Emergency Committee – und konzentriert sich auf die Wohnviertel von Port Au Prince, wo zerstörte Gebäude abgerissen und die Schuttberge weggeräumt werden, damit die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf erhalten.

Bei der DWR handelt es sich um eine in Großbritannien eingetragene gemeinnützige Nonprofit-Organisation, die sich auf die Planung und Umsetzung von Projekten spezialisiert, um das Handling von Abfall und Schutt nach Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten abzuwickeln.

April 2011