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Breitere Basis für Technologie-Plattform Wasser

BASF gibt den Erwerb der inge watertechnologies AG und deren Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen bekannt.

Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Investorengruppe der inge watertechnologies AG unterzeichnet.

Als ein weltweit führender Anbieter von Lösungen im Bereich der Ultrafiltrationstechnologie, einer Methode zur Aufbereitung von Trinkwasser, Prozesswasser, Abwasser und Meerwasser mithilfe von speziellen Mem- branen, gilt die inge watertechnologies AG.

Die Ultrafiltrationsmembran-Technologie ist ein Niedrigdruck-Membran-Verfahren, mit dem Wasser von Schwebstoffen und Mikroorganismen getrennt wird.
Der zunehmende Bedarf an Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwertung sowie an platzsparenden Technologien und besserer Trinkwasserqualität lässt die Nachfrage nach diesen Technologien ansteigen.

Damit ist die Übernahme für das Ludwigshafener Unternehmen als eine weitere zukunftgerichtete Investition in die Schlüsseltechnologie Wasseraufbereitung, die mit dem Erwerb des Wasserbehandlungsgeschäfts als Teil der Akquisition von Ciba im Jahr 2009 begann und das Unternehmen zum führenden Anbieter bei organischen Flockungsmitteln und Verdichtungsmitteln werden läßt.

Ziel ist, die vorhandenen Produkte und Expertisen im Bereich Wasserbehandlung strategisch zu bündeln und eine starke Plattform zu schaffen und die Marktposition weiter profitabel auszubauen.

Dieser Einstieg in das Geschäft mit Wasseraufbereitungsmembranen bietet uns die Möglichkeit, einzigartige Lösungen zu entwickeln“, erläuterte Hans W. Reiners, Leiter des Bereichs Performance Chemicals. „Wir verbinden Membrantechnologie mit chemischem Know-how, aufbauend auf der BASF-Erfahrung in der Polymerforschung und Wasserbehandlung.“

„Dies ist ein wichtiger Schritt für BASF beim weiteren Ausbau unserer technologie- und innovations- getriebenen Geschäftsfelder.
Zudem passt diese Akquisition zu unserer Ausrichtung, die globalen Herausforderungen aktiv anzugehen. Mit diesem Schritt kann die BASF ihre Position im Bereich der Wasseraufbereitung, einem attraktiven und schnell wachsenden Markt, weiter ausbauen.

Zugleich können wir so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität weltweit leisten“, erklärte Dr. John Feldmann, Vorstandsmitglied der BASF und verantwortlich für das Segment Performance Products.

Die Investorengruppe und BASF haben sich darauf geeinigt, keine Einzelheiten des Vertrags offenzulegen. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
Mit dem Abschluss der Transaktion wird im Laufe des dritten Quartals 2011 gerechnet.

April 2011