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Dr.-Ing. Heinrich Schroeter

Foto: Birgit Gleixner

Wahlergebnisse der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

Mit der kaum zu überbietender Mehrheit von 97% wurde Dr.-Ing. Heinrich Schroeter am 24. November als Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wiedergewählt.
Die Wahlen fanden im Rahmen der konstituierenden Sitzung der VI. Vertreterversammlung in München statt.
Zugleich war das „Parlament der Ingenieure“ aufgerufen, den 1. und 2. Vizepräsidenten sowie den Vorstand der Kammer für die nächsten fünf Jahre zu wählen.

Mit Dipl.-Ing.Univ. Helmut Schütz und Univ.-Prof. Dr.-Ing.habil. Norbert Gebbeken wurden auch Schroeters Stellvertreter mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

Neues Vorstandsmitglied ist Dipl.-Ing. (FH) Ralf Wulf, der Dipl.-Ing.Univ. Herbert Luy ablöst.
Luy hatte nicht mehr kandidiert.
Wie auch in der vergangenen Amtszeit gehören dem Vorstand außerdem Univ.-Prof. Dr.-Ing. Oliver Fischer, Dr.-Ing. Heinrich Hochreither, Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Dr.-Ing. Ulrich Scholz und Dr.-Ing. Werner Weigl an.

Für die kommenden fünf Jahren seiner Amtszeit nannte Schroeter fünf Punkte, die ihm besonders wichtig sind:
1. Leistungsgerechte Honorierung
Der Präsident will sich weiterhin konsequent für einen Leistungs- statt Preiswettbewerb einsetzen. „Es geht um Qualität, Sicherheit und Verantwortung – und das muss auch entsprechend honoriert werden!“, forderte Schroeter im Rahmen der Vertreterversammlung in München.

2. Bessere öffentliche Wahrnehmung
„Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, die Leistungen der bayerischen Ingenieure im Bauwesen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Wie es für unseren Berufsstand und seine Bedeutung angemessen ist – für eine funktionierende Infrastruktur, für die Sicherheit von Bauwerken, für ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Planen und Bauen“, so Schroeter.

3. Gerechte Vergabe
Außerdem will sich der Präsident für ein einfacheres Vergabewesen und eine gerechtere Vergabepraxis stark machen, damit gerade auch kleinere Büros bessere Chancen haben, die Aufträge zu bekommen.

4. Praxisgerechte Normen
„Wir müssen Licht in den Normendschungel bringen“, sagte Dr.-Ing. Heinrich Schroeter. Er werde sich als Präsident weiterhin besonders für anwendungsfreundliche und praxistaugliche Normen einsetzen.

5. Nachwuchsförderung intensivieren
Auch die Nachwuchswerbung ist Schroeter ein zentrales Anliegen: „Wir müssen mehr junge Leute für den Beruf und das Studium des Bauingenieurwesens begeistern. Es ist eine wichtige Aufgabe unserer Kammer, etwas gegen den Ingenieurmangel zu tun. Es geht darum, Studierende und den Ingenieurnachwuchs insgesamt zu unterstützen.” Dazu sei die Kamer mit ihren neu berufenen Hochschulbeauftragten gut aufgestellt, ob es nun um Listeneintragung oder Existenzgründung geht.

November 2011