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Nachhaltiger Straßenbau

Seit September 2020 besitzt BASF, so dass Ludwigshafener Unternehmen, die weltweiten Vertriebsrechte für RheoFalt®-Produkte des niederländischen Unternehmens Ventraco, wobei die Regionen Belgien, Luxemburg und die Niederlande hiervon ausgenommen wurden, da diese weiterhin vom Niederländischen Hersteller bedient werden.

Seit 2015 forscht Ventraco in seinem Innovationszentrum an der Optimierung vorhandener sowie an der Entwicklung neuer Lösungen.

„Wir haben erkannt, dass der Einsatz von Additiven in Bitumen kontrolliert und verbessert muss, um gute Qualität zu erzielen. Zur Entwicklung von Hochleistungsadditiven ist ein Kompetenzzentrum mit hochwertigen Prüfgeräten und Lösungen erforderlich.
Wir freuen uns, dass wir BASF für den Vertrieb und die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Produkts RheoFalt® gewinnen konnten. Gemeinsam verfügen wir über ausgezeichnete Laborkapazitäten, um auch in Zukunft leistungsstarke Produkte zu entwickeln,“ erklärt Jeroen Venema, Gründer und Geschäftsführer von Ventraco.

„Wir freuen uns sehr über die Erweiterung unseres Portfolios durch die hochwirksamen RheoFalt®-Produkte von Ventraco. Mit diesen Produkten bedienen wir die ständig steigende Nachfrage nach Rejuvenatoren (Verjüngungsmittel) und befriedigen damit den Bedarf an nachhaltigen Straßenbaulösungen“, erklärt Dr. Mario Sandor, Leiter Business Management Asphalt Performance bei BASF.

RheoFalt® HP-AM ist weltweit das erste organische Verjüngungsmittel auf Basis von 100 % Naturharz, mit dem sich bis zu 100 % der Rohstoffe recyceln lassen.
Das Produkt verbessert die Eigenschaften von gealtertem bzw. verhärtetem Bitumen und verjüngt altes Bitumen oder Altasphalt, so die weitere Information.

Mit diesem Produkt hat BASF nun ein leistungsstarkes Verjüngungsmittel in ihr Portfolio aufgenommen, das eine 100%ige Wiederverwertung von Altasphalt ermögliche und es schneide seit 10 Jahren bei internen und externen Tests mit hervorragenden Ergebnissen ab.

Mit einer weiteren weltweiten Mobilitätszunahme und damit einer Bedarfssteigerung von Straßen bzw. Erneuerung bestehender Strukturen, wird für dieses Produkt ein steigender Nachfrageeffekt erwartet.

Zudem wird darauf verwiesen, dass große Abfallmengen zu erwarten sind, wenn der Altasphalt nicht recycelt werden kann.
Um eine Reduzierung der Abfallmengen zu realisieren diene das nun ins Vertriebsportfolio aufgenommene Produkt, denn es mögliche einen geringeren Materialeinsatz und damit weniger Treibhausgasemissionen sowie einen geringeren Energieverbrauch.

„Viele Straßen werden in den nächsten Jahren erneuert werden müssen. Wir gehen davon aus, dass das Marktvolumen weltweit und insbesondere in der EMEA-Region in naher Zukunft stark ansteigen wird. Auf diese Weise können wir eine nachhaltige Lösung für den Straßenbau anbieten und die wachsende Nachfrage befriedigen“, so Sandor weiter.

Oktober 2020