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Renault

Bild: Renault Trucks

Neue Trucks T

Fast drei Jahre sind nach der Markteinführung der Renault Trucks T vergangen.
Mit der nun vorgestellten Modellversion 2016 gehen einige Weiterentwicklungen einher.

Wie herausgestellt wird, erfolgte eine Verbesserung der Aerodynamik, wobei auf die jüngsten Erfahrungen mit dem Versuchsfahrzeug Optifuel Lab 2 zurückgegriffen wurde.

So ist nun im T 2016 ein integrierter Spoiler unter dem Stoßfänger zu finden:
„Dieser Spoiler sorgt für eine optimierte Lenkung des Luftstroms unter den Lkw und damit für deutlich weniger Luftverwirbelungen, die den Kraftstoffverbrauch erhöhen“, erläutert Sophie Rivière, die bei Renault Trucks für die Fernverkehrsbaureihe verantwortlich ist.

„Außerdem wird beim T 2016 ein neuartiger fester Dachspoiler mit niedrigerem Gewicht und ohne Metallbeschlagteile eingeführt, der den Luftwiderstand des Fahrzeugs verbessert.“

Beim Fahrgestell wurde der Fokus auf die Gewichtseinsparung gesetzt.
Mehrere Komponenten wurden neu gestaltet bzw. Gewicht eingespart, um möglichst viel Nutzlast zu gewinnen.

In diesem Zusammenhang sind beispielsweise ein neues Achsübersetzungsverhältnis und eine weiterentwickelte Luftfederung zu nennen, durch deren neue Bauweise mehrere Kilogramm Gewicht eingespart wurden.

Kunden, denen der Gewichtsaspekt wesentlich ist, können als Option eine Aluminiumsattelkupplung für die Sattelzugmaschine zu bestellen.

Weiterentwickelt wurden auch die Motoren DTI 11 und DTI 13, deren Verbrennungsvorgang, so der Hersteller, weiter optimiert wurde wodurch sich eine Verbrauchsoptimierung einstellt.

Die Motoren erfüllen damit schon jetzt die künftige Abgasnorm Euro 6 Step C, die ab dem 31. Dezember 2016 in Kraft tritt.

Die wichtigste Neuerung bei diesen Motoren ist die Einführung der Common-Rail-Einspritzung beim DTI 13.

„Aufgrund der Zuverlässigkeit und Effizienz der Einspritzanlage im 11-Liter-Motor waren wir davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, dieses System auf den 13-Liter-Motor zu übertragen“, führt Sophie Rivière weiter aus.

„Der ohnehin schon leistungsfähige DTI 13 bietet eine besonders wirtschaftliche Lösung für Transportunternehmen, die beispielsweise auf bergiger Topographie unterwegs sind oder schwere Lasten befördern.“

Ergänzt werden die Motoren durch eine neue Generation des automatisierten Optidriver-Getriebes.

Darüber hinaus wird mit Optivision ein vorausschauender Tempomat mit GPS-Einbindung eingeführt.
Hier wird das Schaltstrategie, die Beschleunigung und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Streckenprofil anpasst – ein weiterer Gesichtspunkt in Richtung Verbrauchsreduzierung.

März 2016